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3. E-Government-Hochschultag der Hochschule Rhein-Waal

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3. E-Government-Hochschultag der Hochschule Rhein-Waal

Autor
Mona Mülder
Datum

Am 05.11.2013, fand zum dritten Mal der E-Government-Hochschultag in Kamp-Lintfort statt. Die Fakultät Kommunikation und Umwelt der Hochschule Rhein-Waal lud gemeinsam mit ihren Partnern (Kommunales Rechenzentrum Niederrhein, Computacenter, IT.NRW) alle Interessierten zu spannenden Vorträgen und Diskussionen ein. Dabei trafen sich Gäste aus Politik und Wirtschaft, den Kommunen und Studierende der Hochschule Rhein-Waal in der Stadthalle Kamp-Lintforts.

E-Government-Hochschultag publicplan Blog

 

Beim 3. E-Government Hochschultag drehte sich diesmal alles um das Thema „Die öffentliche Verwaltung im Spannungsfeld neuer Technologien“. Passend zu diesem Thema handelten die Vorträge von Themen wie Cloud-Computing, Big Data und Open Data, Social Media sowie von Einsatzmöglichkeiten mobiler Endgeräte. All das wurde natürlich auch vor dem Hintergrund der IT-Sicherheit beleuchtet.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Prof. Dr. Christoph Landscheidt, der als Bürgermeister der Stadt Kamp-Lintfort nicht nur bei der täglichen Arbeit mit allen Themen rund um E-Government konfrontiert wird, sondern gleichzeitig auch als Lehrbeauftragter der Hochschule Rhein-Waal im Studiengang E-Government. Es folgten weitere Begrüßungen durch Dr. Thomas Pricking, erster Geschäftsbereichsleiter „Zentrale Dienstleistungen“ IT.NRW und Prof. Dr. Marie-Louise Klotz, Präsidentin der Hochschule Rhein-Waal.

Der erste Vortag, gehalten von Jürgen Bilowsky, Consultant Dynamic Datacenter bei der Firma Computacenter, handelte von den Herausforderungen von Big Data und Open Data. Dabei ging es zunächst um Definitionen und Beispiele, aber auch um Einblicke in das Informationsfreiheitsgesetz. Danach sprach Dr. Thomas Pricking über die Strategien moderner Informationstechnik. Von der Virtualisierung bis zum Cloud-Computing wurden viele große Themen angesprochen.

Eine große Mittagspause bot genug Möglichkeiten um sich über das gerade gehörte auszutauschen. Besonders spannend waren hier auch die Studierendenprojekte, auf die die Studierenden durch eine Postersession aufmerksam machten. Hier bewiesen sie, dass sie das Wissen aus den Vorlesungen auch praktisch in den Projekten umsetzen können. Die drei E-Government-Studenten Holger Lieske, Marc Macziejek und Udo Krüger arbeiten zurzeit z. B. an dem Projekt "Open-Data für den Schulunterricht". Die Studenten der Hochschule Rhein-Waal untersuchen gemeinsam mit der Stadt Moers und dem Gymnasium Adolfinum, wie die von der Stadtverwaltung im Datenportal bereitgestellten Daten für den Schulunterricht genutzt werden können. In einem weiteren Projekt geht es um die Optimierung der Homepage der  Stadt Moers nach dem Lebenslagenprinzip. Hier werden die auf Lebenslagen abgestimmten Angebote der Webseite auf ihre Brauchbarkeit für die Lebenswirklichkeit der Nutzerinnen und Nutzer hin evaluiert.

Nach der Pause fuhr Jonas Fischer, Geschäftsführer des kommunalen Rechenzentrum Niederrheins (KRZN), mit einem Vortrag über sinnvolle Einsatzmöglichkeiten von Cloud Computing in der öffentlichen Verwaltung fort. Abschließend tauchten die Zuhörer dann noch in die Welt von Social Media ein: Prof. Dr. Ulrich Greveler, Professor für angewandte Informatik an der Hochschule Rhein-Waal, informierte über Chancen und Risiken der Nutzung sozialer Medien durch die öffentliche Verwaltung. Der Vortrag wurde von den meisten Gästen nicht nur als informativ, sondern an der einen oder anderen Stelle auch als humorvoll positiv wahrgenommen.

Insgesamt hat uns der E-Government-Hochschultag sehr gut gefallen und wir würden uns freuen, wenn wir von einem vierten im nächsten Jahr berichten können.