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Kurzinterviews zum Thema "Städte2.0" - Teil 3: Die Stadt Troisdorf und ihr Angebot im Social Web

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Kurzinterviews zum Thema "Städte2.0" - Teil 3: Die Stadt Troisdorf und ihr Angebot im Social Web

Autor
Dr. Christian Knebel
Datum

Nach der Stadt Moers und Frankfurt am Main folgt nun ein weiterer Blogbeitrag mit einem Kurzinterview zum Thema "Städte2.0". Diesmal mit einem Vertreter der Pressestelle der Stadt Troisdorf, die seit nunmehr einem Jahr auf dem Feld aktiv sind. Herr Marc Eickelmann beantwortete uns 5 Fragen rund um die Social Media-Aktivitäten der Stadt und gibt uns damit einen weiteren Einblick, wie das Thema auf kommunaler Ebene gesehen wird.

publicplan: Lieber Herr Eickelmann, seit wann und auf welchen Plattformen ist Troisdorf im Web2.0 aktiv vertreten? Und gibt es weitere digitalen Services für Troisdorfer und externe Interessierte?

Marc Eickelmann: Seit August 2010 sind wir aktiv im Web 2.0. Wir sind vertreten auf Facebook, Flickr, Youtube, Xing und Twitter. Darüber hinaus bieten wir einen RSS-Feed und arbeiten an einem Newsletter.

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pp: Welche Ansätze gibt es denn bei der Arbeit mit den neuen Kommunikationskanälen wie Facebook, Twitter und Co.? Welche Ideen stecken dahinter?

ME: Die Grundidee war, neue Wege der Kommunikation und Partizipation zu gehen. Dabei nutzen wir Facebook als Kanal für Folgendes genutzt: WICHTIGE Neuigkeiten aus der Stadtverwaltung und Troisdorf, die Kommunikation mit den Fans, Umfragen und Veranstaltungstipps, Gewinnspiele und natürlich allgemeine Infos über Troisdorf. Geplant ist eine Live-Berichterstattung aus den Ratssitzungen. Fotos und Videos werden seit längerem nicht mehr hier hochgeladen, sondern auf Flickr und Youtube verlinkt.

Bei Twitter werden alle Pressemeldungen veröffentlicht, es gibt Neuigkeiten/ Infos aus Troisdorf und natürlich Kommunikation mit den Followern. Bei Xing erscheint ein wöchentlicher Newsletter jeweils Freitag zu zwei oder drei Highlights der Woche. Aber auch hier gibt es rege Kommunikation, Veranstaltungshinweise und ein gutes Netzwerk von Troisdorfer Arbeitnehmer und -geber. Geplant ist hier die Einführung einer Rubrik: Schriftstücke über Troisdorf, von Troisdorfern.

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PP: Wie ist bislang die Resonanz auf der Plattformen? Welches waren die ersten Erfolge, die verzeichnet wurden?

ME: Die Resonanz ist in Ordnung bis sehr gut. Die Anzahl der Fans auf Xing, Facebook und Twitter entspricht unseren Erwartungen zu diesem Zeitpunkt. Unsere Entwicklung auf Facebook werten wir über Allfacebookstats aus und vergleichen unsere Werte mit denen einzelner Nachbarkommunen. Hierüber bekommen wir wichtige Erkenntnisse zur Resonanz auf Inhalte (was kommt an, was nicht?) und die Auswirkungen auf die Fanzahlen. So konnten wir in den letzten sieben Tagen die Anzahl der Fans um 3,1 %, in den letzten 30 Tagen um 9,0 % (Stand: 8.9.2011) steigern.

PP: Wie stark können denn die Bürger/innen der Stadt mit den Angeboten beteiligt werden? Sind dafür spezielle Themen seitens der Stadt definiert?

ME: Grundsätzlich kann über alle Netzwerke kommentiert werden, eigene Beiträge sind gern gesehen. Spezielle Themen sind nicht definiert.

PP: Soll das Angebot im digitalen Raum in Zukunft erweitert werden? In welche Richtung soll es gehen und auf was können sich Fans und Follower freuen?

ME: Im Oktober 2011 werden wir eine Online-Studie zu unserem neuen Internetauftritt durchführen lassen. Die Einbindung eines Newsrooms ist geplant und wir werden in naher Zukunft zusätzlich einen Newsletter anbieten. Außerdem werden wir ein Geoinformationssystem in unsere Seite integrieren, das vielfältige nützliche Infos enthalten wird und gegenseitige Verlinkungen mit den Inhalten unserer Site bietet.

PP: Vielen Dank für das beantworten unserer 5 Fragen Herr Eickelmann.

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