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Kurzinterviews zum Thema "Städte2.0" - Teil 5: Die Stadt Heilbronn und ihr Angebot im Social Web

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Kurzinterviews zum Thema "Städte2.0" - Teil 5: Die Stadt Heilbronn und ihr Angebot im Social Web

Autor
Dr. Christian Knebel
Datum

Wir freuen uns, dass wir unseren Bloglesern mit dem heutigen Freitag ein weiteres Kurzinterview zum Thema Städte2.0 präsentieren können. Diesmal im Fokus: Die Stadt Heilbronn. Claudia Küpper, Internetbeauftragte und -koordinatorin der Stadt Heilbronn war so freundlich, unseren Fragekatalog zum Social Web-Auftritt der Stadt zu beantworten.

pubplicplan: Liebe Frau Küpper, seit wann und auf welchen Plattformen ist Heilbronn im Web2.0 aktiv vertreten? Und gibt es weitere digitale Services für die Einwohner/innen und externe Interessierte?

Claudia Küpper: Die Stadt Heilbronn twittert seit Juni 2010 ihre Pressemitteilungen, und seit Mai 2011 ist die Stadt Heilbronn zusammen mit der Heilbronn Marketing GmbH auf Facebook aktiv. Außerdem sind verschiedene Kultureinrichtungen der Stadt Heilbronn wie das Theater, die Stadtbibliothek und das Stadtarchiv auf Facebook präsent. Auf Youtube betreibt die Stadt Heilbronn ebenfalls einen eigenen Kanal. Darüber hinaus informieren wir wöchentlich in einem Newsletter und bieten unsere Pressemitteilungen als RSS-Feed an.

Heilbronn Interviewreihe publicplan 2011

 

Herzstück der städtischen Internetaktivitäten bleibt aber die Homepage www.heilbronn.de, auf der auch alle Bürgerdienste, der Stadtplan und viele Infos rund um die Stadt angeboten werden und für die gerade ein Relaunch in Vorbereitung ist.

PP: Welche Ansätze gibt es denn bei der Arbeit mit den neuen Kommunikationskanälen wie Facebook, Twitter und Co.? Welche Ideen stecken dahinter?

CK: Hintergrund für das städtische Engagement in den Social Media sind die hohen und wachsenden Nutzerzahlen sowie die Vernetzungs- und Austauschmöglichkeiten. Außerdem sind wir überzeugt, dass wir in den Social Media Nutzergruppen erreichen, die sich weniger über die klassischen Medien wie Zeitungen informieren. Kurz: Wir wollen einfach dort präsent sein, wo die Bürgerinnen und Bürger unterwegs sind und hier mit ihnen in den Dialog treten. Dazu setzen wir auf einen lockereren, persönlicheren Stil sowie auf viele Fotos.

PP: Wie ist bislang die Resonanz auf den Plattformen? Welches waren die ersten Erfolge, die verzeichnet wurden?

CK: Die Zahl unserer Fans wächst - es können aber noch mehr werden - und es gibt immer wieder Resonanz auf unsere Beiträge. Was uns besonders freut: Die Kommentare sind fast ausschließlich freundlich und sachlich.

Heilbronn Interviewreihe publicplan 2011

 

PP: Eine wichtige Frage bei Social Media: Wie stark können die Bürger/innen der Stadt Heilbronn mit den Angeboten beteiligt werden? Sind dafür spezielle Themen seitens der Stadt definiert?

CK: Das Themenspektrum ist sehr breit angelegt. Durch die Kooperation von Heilbronn Marketing GmbH und Stadt Heilbronn gibt es z.B. bei Facebook sowohl Veranstaltungstipps als auch harte kommunalpolitische Themen. Die Bürger können alles kommentieren oder auch einfach Fragen stellen, Inhalte teilen oder den „Gefällt mir“-Button klicken. Zur Unterhaltung haben wir in den Sommerferien außerdem beispielsweise ein Fotorätsel angeboten, das großen Zuspruch hatte.

PP: Soll denn das Angebot im digitalen Raum erweitert werden? In welche Richtung soll es zukünftig gehen und auf was können sich Fans und Follower freuen?

CK: Natürlich haben wir die Entwicklung von Google+ im Blick und können uns vorstellen, dort auch einzusteigen. Darüber hinaus verfolgen wir die Datenschutzdebatte über Facebook sehr genau. Hier werden unsere Aktivitäten sicher von nationalen oder gar von europäischen Entscheidungen abhängen. Vorerst erweitern wir unser Angebot hier durch kurze Webfilme, in denen man sich schnell informieren kann.

PP: Frau Küpper, vielen Dank für die Bantwortung der Fragen und weiterhin viel Erfolg bei Facebook, Youtube, Twitter und Co.!