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Rückblick – Freie und Offene Daten für die kommunale Zukunft

Autor
Marc Olejak
Datum

Am 3. März 2018 fanden weltweit die Veranstaltungen zum Open Data Day statt. Mit dabei waren auch die Städte Wuppertal und Düsseldorf, bei denen sich publicplan mit seiner Expertise für die Öffentliche Verwaltung eingebracht hat. Die Schwerpunkte der von der Open Knowledge Foundation ins Leben gerufenen Tage für Offene Daten lagen in Wuppertal beim Themenfeld der SmartCities und wie hierbei, neben der Technik, der Mensch im Vordergrund stehen kann.

Hier war auch unser IT-Berater Sam Zeini mit einem Vortrag über das Potenzial von Offenen Daten für die Öffentliche Hand vertreten. Die Idee dahinter: ein "Bürger-Dashboard", mit dem sich hilfreiche Informationen einsehen und eine schnelle Übersicht von Prozessen erhalten lassen. Das Dashboard kann beispielsweise einen personalisierten Überblick über relevante Dokumente aus dem Ratsinformationssystem liefern.

Offene Daten ermöglichen außerdem, Sensor-Daten aus Bodenfeuchtigkeitssensoren in urbanen Gärten abzubilden, die in das sogenannte Lo-Ra-Netz der Stadt Wuppertal eingespeist werden. So werden Offene Daten für jeden interessierten Bürger transparent zu Verfügung gestellt und erlebbar gemacht. Die Universität Wuppertal hat darüber hinaus als Teilnehmer beim diesjährigen Open Data Day Möglichkeiten aufgezeigt, wie Daten durch den Einsatz von Virtual Reality Technik visualisiert werden können.

Studis mit VR-Brille

 

In Düsseldorf lag der Fokus zeitgleich stärker auf der Erhebung, Aufbereitung und Veröffentlichung von Daten. Das OpenData-Portal der Stadt war frisch im Dezember an den Start gegangen – da bot es sich an, dass die Stadt die Schirmherrschaft übernahm und die Heinrich-Heine-Universität dem OK Lab Düsseldorf ihre Räumlichkeiten in der Innenstadt zur Verfügung stellte. 

Soziales Engagement und Open Data

In beiden Städten gab es zahlreiche Workshops und Projektvorstellungen, die zeigten, wie sich ehrenamtlicher Einsatz mit der Unterstützung von Kommunen, Land sowie Wirtschaft mit freier quelloffener Software verbinden lassen. Beispielhaft sei hier das Projekt selbstgebauter Feinstaubsensoren genannt. Das Ziel ist aus Engagement heraus, mit Unterstützung vieler Freiwilliger, eine möglichst flächendeckende Übersicht über die Luftqualität einer Region abzubilden. In Düsseldorf ging es dabei auch ganz interaktiv zu: In zwei Workshops durften die Teilnehmenden einen Feinstaub-Sensor für die eigenen vier Wände, beziehungsweise den eigenen Balkon, zusammenbauen.

Um diesen Ansatz beim OpenDataDay weiter voranzubringen, haben wir sehr gerne die Hälfte der Kosten für die Anschaffung der Bausets beigesteuert. In beiden Workshops sind so gut wie alle Geräte montiert und gegen einen Obulus von 10€ von den Teilnehmenden für den Heimbetrieb mitgenommen worden.

Wir freuen uns bereits auf den OpenDataDay 2019 und werden diese Veranstaltungsreihe gerne weiterhin unterstützen.

Update 13.03.2018: Den Beitrag von Open.NRW zum #ODD18 hinzugefügt.

Weitere Informationen zum OpenDataDay und einzelnen Projekten:

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