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Philipp, was macht eigentlich ein Agile Coach bei publicplan?

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Philipp, was macht eigentlich ein Agile Coach bei publicplan?

Autor
Meike Plath
Datum

Wenn Philipp nicht die Karriere als Agile Coach eingeschlagen hätte, wäre er jetzt wahrscheinlich digitaler Nomade, Fotograf oder Fleisch-Sommelier (ja - den Beruf gibt es wirklich). Er unterstützt uns bereits seit Anfang des letzten Jahres bei der Etablierung und Weiterentwicklung von agilen Arbeitsweisen und der weiteren Entwicklung zur agilen Organisation. Zu Beginn seiner Tätigkeit bei uns haben wir ein internes Interview mit ihm geführt. Nun zieht er nach einem Jahr eine erste Bilanz, was er in dieser Zeit bei publicplan gelernt hat.

 

Mitarbeiter der publicplan GmbH vor dem Firmenlogo

 

Bei uns erfüllst du die Rolle als Agile Coach. Zum Einstieg: Was macht ein Agile Coach und welche Aufgabengebiete erfüllst du bei publicplan?

Die Rolle des Agile Coach lässt sich eigentlich in 8 Rollen unterteilen: Coach, Trainer, Mentor, Berater, Facilitator, Moderator, Motivator und Evangelist. Als Agile Coach muss ich je nach Anforderung oder Situation entscheiden, auf welche dieser Rollen ich in der jeweiligen Situation meinen Schwerpunkt lege. Grundsätzlich ist mir bei meiner Arbeit wichtig, die Kollegen zur Selbsthilfe zu ermächtigen und eher nur punktuell zu beraten. Außerdem befassen wir "Agilen" uns mit internen Trainings zu agiler Arbeitsweise oder konkreten Methodiken, die die Kollegen hoffentlich hilfreich einsetzen können. Dabei arbeite ich insbesondere eng mit meinen Scrum Master- und Agile Coach-Kollegen, aber auch mit den Kollegen und Kolleginnen aus dem Personalbereich zusammen.

Für mich liegt der Unterschied zwischen einem Agile Coach und einem Scrum Master darin, dass ein Agile Coach nicht an ein Framework gebunden ist und seinen Fokus mehr auf der organisatorischen Entwicklung hat. Als Scrum Master liegt der Fokus klar bei der Begleitung und Entwicklung konkreter Teams. Nichtsdestotrotz gibt es natürlich in beide Richtungen deutliche Überschneidungen und somit enge Zusammenarbeit.

Welche beruflichen Erfahrungen hast du vor deinem Einstieg bei publicplan gesammelt?

Vor publicplan habe ich knapp 10 Jahre in einem damals frisch gegründeten Startup in Köln gearbeitet. Das Kerngeschäft dort ist die Überlassung von Studenten an Unternehmen in einem Zeitarbeitsmodell. Dort habe ich verschiedene Aufgabenbereiche betreut. Bevor ich mich in die Rolle des Agile Coaches entwickelte, lag mein Schwerpunkt beispielsweise auf der Leitung der internen Softwareentwicklung und des Bereiches IT-Support und IT-Infrastruktur. Dabei habe ich mich bereits mit dem agilen Mindset und agilen Methoden auseinandergesetzt und diese versucht zu etablieren2015 habe ich mich in Richtung Scrum Master bzw. gleich anschließend in Richtung Agile Coach orientiert und entwickelt und im selben Unternehmen dann auch die Funktion des Agile Coach eingenommen. Zu meinen Aufgaben gehörte u.a., dass ich die meisten der damals 20 Niederlassungen der Firma bereiste, um dort ein agiles Mindset und agile Methoden einzuführen. Ziel war es, damit die Teams zu mehr Eigenverantwortung zu ermächtigen und die dortigen Führungskräfte zu coachen. Ich unterstützte sie so in in ihrer persönlichen Entwicklung, sowie bei der Entwicklung der durch sie geleiteten Standorte.

Was macht für dich einen guten Agile Coach aus? 

Gut ist ein Agile Coach für mich dann, wenn er die oben genannten Rollen der Situation angemessen einsetzt. Dafür sollte er offen und explizit kommunizieren und es schaffen, dass die Kollegen von sich aus ihre Potenziale ausschöpfen, unternehmerisch denken und dabei den Spaß an der Arbeit noch steigern. Darüber hinaus ist ein Agile Coach dann gut, wenn er in der Lage ist, das große Ganze der organisatorischen Entwicklung im Blick zu haben und dabei die Kollegen begeistern kann, an der Reise zur agilen Organisation teilzunehmen.

Was motiviert dich für deine Arbeit?  

Feedback zu meiner Arbeit! Gutes, wie auch kritisches Feedback. Nur so bin ich in der Lage, aus Fehlern zu lernen und mich entsprechend weiterzuentwickeln. Außerdem motiviert es mich sehr, wenn ich merke, dass Coachings und Workshops „Früchte tragen“. Das bedeutet, dass ich es merke, wenn meine Kollegen ihr Handeln hinterfragen, Verantwortung übernehmen und auch das „große Ganze“ einer Firma in ihren Überlegungen berücksichtigen. Kurz: Wenn alle mehr wie ein Unternehmer im Unternehmen denken und handeln, anstatt sich nur als „Rädchen im System“ zu sehen.  

Wie möchtest du die Motivation bei publicplan einsetzen, um unsere Arbeit positiv zu beeinflussen? 

Ich möchte Rahmenbedingungen etablieren, die dazu beitragen, publicplan zu einer robusten Organisation zu machen und uns als Organisation ermöglichen, unseren Purpose zu erfüllen, Menschen Zeit und Freiheit zu schenken. Dabei ist es mir besonders wichtig, auf Augenhöhe zu kommunizieren und das Wissen sowie die Erfahrungen aller Kollegen zu berücksichtigen. Darüber hinaus freue ich mich über jede Gelegenheit, meine Erfahrungen teilen zu können und damit Teams oder einzelne Kollegen zu unterstützen. 

Ich arbeite als Coach nach dem Grundsatz, dass derjenige, der sich mit einer Herausforderung konfrontiert sieht, die Lösung am ehesten finden kann, weil er oder sie das beste Wissen dazu hat. 

Kannst du uns einen Einblick in deinen aktuellen Arbeitsalltag geben? Welche großen oder auch kleineren Projekte stehen aktuell auf deiner To-do-Liste? 

Mein Fokus liegt auf der Weiterentwicklung der Organisation publicplan. Dabei geht es aktuell insbesondere um Transparenz, Fokus und Synergien, die wir beispielsweise mit einem gemeinsamen Portfolio-Board fördern. Dieses Werkzeug liefert uns außerdem unheimlich wertvolle Informationen, wie wir die Organisation für die Zukunft aufstellen müssen.

Darüber hinaus beschäftige ich mich mit dem Thema Kommunikation innerhalb und außerhalb der Teams und ich begleite verschiedene Teams der Organisation bei der Optimierung ihrer Arbeitsweise sowie der Vernetzung der Teams untereinander.

Was begeistert dich, wenn du gerade nicht dein Können für uns einsetzt? 

Zu meinen wahrscheinlich größten Leidenschaften gehört das Kochen - insbesondere das Grillen, seit neustem auch das Backen. Außerdem reise ich wann immer und so oft es geht mit meinem Wohnmobil, mal nur am Wochenende, mal längere Trips oder auch zu Konzerten oder Festivals in ganz Deutschland. Diese Reisen verbinde ich außerdem mit meiner dritten Leidenschaft: der Fotografie und dem Erstellen & Bearbeiten kurzer Filme. Außerhalb der Reisen fehlt mir dazu leider viel zu oft die Zeit.

Eine erste Bilanz nach einem Jahr publicplan?

Gelernt habe ich vor allem, dass die Öffentliche Verwaltung spezielle Bedürfnisse hat und man sich als Organisation entsprechend aufstellen muss. Das Potential, hier wirklich Menschen Zeit und Freiheit zu schenken, fasziniert mich und spornt mich an.

Gleichzeitig hab ich hier bei publicplan viele motivierte und unheimlich nette Kollegen kennengelernt, die für das gleiche Ziel brennen, wie ich es tue.

 

Sie möchten Ihre zukünftigen Kollegen bei publicplan ebenfalls für die Reise zur agilen Organisation weiter begeistern? Dann bewerben Sie sich doch als Scrum Master bei uns!